Projekte

Demnächst: Buchveröffentlichung „Über Europa hinaus“ (AT)
mit Beiträgen von Rosi Braidotti, Isabell Lorey, Frédéric Lordon, Nina Power und Saskia Sassen
herausgegeben von Hannah Wallenfels und Lukas Franke

Weltbürgertum und Widerstand
Im Verhältnis zwischen dem Globalen und dem Lokalen kristallisieren sich die Krisen der Gegenwart. Der fortschreitenden Globalisierung steht eine verstärkte Anrufung des Lokalen gegenüber, den alles vereinnahmenden Märkten eine vermeintliche Sehnsucht nach marktfreien Räumen. 

Ein Workshop beim Impulse Festival, 14.-17. Juni 2018, Köln
http://www.impulsefestival.de

Friedenspreis an Peter Steudtner
Für die Quäker-Hilfe Stiftung habe ich die Verleihung des „1. QHS-Friedenspreises“ an Peter Steudtner realisiert und die Pressearbeit übernommen.
https://www.quaeker-stiftung.de/presse/

„100 Jahre Kommunismus“ am Kunstfest Weimar
Unter dem Titel „100 Jahre Kommunismus“ habe ich das Kunstfest Weimar bei der Auswahl von Themen und Gästen bei einigen Gesprächsveranstaltungen beraten.
http://www.kunstfest-weimar.de/

„Criticism is part of our brand“ – Workshop auf dem Fachtag des Performing Arts Festival Berlin 2017 
Das Versprechen künstlerischer und kreativer Arbeit ist individuelle Freiheit und Selbstverwirklichung – die Realität zumeist Selbstausbeutung und -optimierung  für einen erbarmungslosen Markt. Der Workshop ging unter anderem der Frage nach, ob Kulturschaffende der neoliberalen Umarmung noch irgendwie entkommen können.
https://www.pap-berlin.de/

„Die Volksverräter – Eine Konferenz zu den Monstern der Gegenwart“: Konferenz zum Leitmotiv 2016/2017
„The old world is dying and the new one struggles to be born – now is the time of monsters“ notierte der italienische Theoretiker und Revolutionär Antonio Gramsci in den 1920er-Jahren im Angesicht des aufziehenden Faschismus in Europa. Die Konferenz „Die Volksverräter“ nimmt Gramscis Figur zum Ausgangspunkt, um die Monster unserer Gegenwart zu untersuchen – und nach jener neuen Welt zu fragen, die im Entstehen begriffen ist. Mit Paul Lendvai, Magdalena Marsovszky, Ivo Bozic, Jens Kastner, Martin Wassermair, Fahim Amir, Robert Misik, Klaus Theweleit u.a. Kuratiert von Lukas Franke, Markus Liske, Manja Präkels und Christina Romhányi
http://werk-x.at/produktion/die-volksverraeter

WERK X-Leitmotiv 2016/2017: „Vorsicht Volk“
Vor dem Hintergrund eines dramatischen Rechtsruck in Europa und den USA setzen wir uns am WERK X in Wien mit dem Begriff des Volks auseinander – inspiriert durch das gleichnamige Buch von Markus Liske und Manja Präkels im Verbrecher Verlag. Begleitend gibts eine kleine Reihe von Videointerviews. Markus Liske und Robert Stadlober haben den Anfang gemacht, weitere Gesprächspartner folgen.
www.werk-x.at/vorsicht-volk

Redaktion für IG Metall-Kampagne „modern. bilden.“
Seit Herbst 2015 bin ich für die IG Metall-Kampagne „modern. bilden.“ redaktionell verantwortlich und betreue auch die begleitende Darstellung in den Sozialen Medien. Im Zentrum steht die von der IG Metall geforderte Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), zu der etwa Bundestagsabgeordnete interviewt wurden, die sich mit dem Thema beschäftigten. Zu anderen Schwerpunkten wurden Soziologen wie Klaus Dörre oder Klaus Hurrelmann befragt. www.modernbilden.de

DiEM25 in Wien: „Europes duty to the refugees, Europes duty to itself“
Europa macht dicht. Und zwar nicht nur, wenn es um Geflüchtete geht, die gegenwärtige Stimmung in Europa ist von politischer und geistiger Abschottung nach innen und außen geprägt. Darum muss die EU entweder demokratisiert werden – oder sie wird zerfallen. Das ist zumindest das Leitmotiv der Initiative DiEM25 (Democracy in Europe Movement), die vom ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gemeinsam mit zahlreichen europäischen Politikern, Aktivisten und Intellektuellen gegründet wurde und am Wiener WERK X vorgestellt wird. Mit dabei: Yanis Varoufakis, Saskia Sassen, Srecko Horvat, Sandro Mezzadra, Katja Kipping u.a.
www.werk-x.at/diem25

Publication „Spectre Europe“
As an accompanying publication for our DiEM25-event at WERK X, Hannah Wallenfels and me edited a small publication exclusively available at the event. Contributors were Hannah Arendt, Rosi Braidotti, Srecko Horvat, Jean-Luc Nancy and Yanis Varoufakis.
Introduction and table of contents

Konferenz „Monopol auf Morgen“
In der Vergangenheit war die Zukunft zumeist ein Versprechen, das sich in eine historische Entwicklung einordnete, die aus einer dunklen Vergangenheit in eine hellere Zukunft führte. Im Jahr 2015 scheint demgegenüber nur „Alternativlosigkeit“ als Paradigma einer Politik geblieben, die den Glauben an die eigene Gestaltungsmacht im Angesicht übermächtiger Bedrohungsszenarien verloren hat. Denn an die Stelle des politischen Souveräns ist eine globale, deterritorialisierte Ökonomie getreten, die sich allen bekannten Formen der Kontrolle entzieht und kein in die Zukunft gerichtetes Versprechen mehr anzubieten hat. Die Konferenz “Monopol auf Morgen” am 17. und 18. April 2015 geht der verlorenen Zukunft in drei Sessions nach: Wir fragen nach den Erscheinungsformen der „Polizey“ im Zeitalter der Kontrollgesellschaft, diskutieren die Möglichkeit, die bürgerlich-kapitalistische Ordnung durch „Akzeleration“ zu überwinden und fragen nach den Möglichkeiten darstellender Kunst zur „Intervention“ in politische Prozesse. Daran haben teilgenommen: Armen Avanessian, Franco „Bifo“ Berardi, Isolde Charim, Mark Fisher, Srecko Horvat, Regina Kreide, Cesy Leonard, Jonas Staal, Bernd Stegemann und Margarita Tsomou. Begleitend gibt es Filme und Musik.
http://werk-x.at/produktion/monopol-auf-morgen
http://werk-x.at/claiming-tomorrow
Das vollständige Programm als PDF
The program in english

WERK X-Leitmotiv 2015/2016: „NEIN/NO/NON/OXI“
NEIN ist das Leitmotiv der Saison 2015/2016 im WERK X in Wien, in der Stoffe wie Michel Houellebecqs “Unterwerfung”, Schillers “Räuber” in der Inszenierung von Pedro Martins Beja oder Oliver Frljićs “Balkan macht frei” als Gastspiel des Münchner Residenztheaters die Möglichkeiten radikaler Negation befragen. Eine Konferenz zum Thema vertieft die theoretische Reflexion.
www.werk-x.at/nein-no-non

50 Jahre Amnesty International
2011 jährte sich die Gründung von Amnesty International zum 50. Mal. Ich war nicht nur für die Konzeption der zentralen Veranstaltungen und Projekte in Berlin verantwortlich, sondern habe auch die Maßnahmen zum Jubiläum zwischen der ehrenamtlichen und der hauptamtlichen Ebene und dem deutschen und dem internationalen Sekretariat koordiniert.
action.amnesty.de